Hans-Dieter Nahme - Die erste und die letzte Chance für die Weimarer Republik

Inhalt und Auszüge -
"Die erste und die letzte Chance für die Weimarer Republik"

I. Teil: Der patriotische Sozialdemokrat

1. Das Ende des Deutschen Kaiserreichs“

Hindenburg und Ludendorff verlangen Waffenstillstand - Wilsons 14 Punkte - Waffenstillstand und Eintritt der Sozialdemokraten in das Kabinett - Meuterei in Kiel und Eingreifen Noskes - Der Kaiser, die Wehrmacht und die Lage in der Heimat

2. Das Bündnis der Wehrmacht mit der Republik

Ausrufung der Republik und Abdankung des Kaisers - Ebert Vorsitzender des Rates der Volksbeauftragten - das Bündnis Eberts mit der Obersten Heeresleitung - die Rolle von Schleichers - die Weihnachtsunruhen, Kämpfe um Schloss und Marstall

3. Gustav Noskes Werdegang

Korbmacher-Lehre, Holzarbeiter-Gewerkschaft, Redakteur - sozialdemokratischer Experte für Heeres- und Marinefragen im Reichstag - die SPD stimmt für die Kriegskredite, und mit Liebknecht spaltet sich die USPD ab - erste Begegnung mit General von Lüttwitz - Noskes Reichstagsreden im Krieg - nach Ausrufung der Republik weiter in Kiel

4. Der erste Reichswehrminister

Spaltung im Rat der Volksbeauftragten - spartakistisch-kommunistischer Aufstand im Januar 1919 -"einer muss der Bluthund werden, ich scheue die Verantwortung nicht" - Ermordung Karl Liebknechts und Rosa Luxemburgs, die Rolle von Waldemar Pabst - Wahlen zur Nationalversammlung in Weimar - Aufstände, Militäreinsätze und schwere Kämpfe in vielen deutschen Städten - Exzesse der Freikorps - Probleme des Aufbaus einer Reichwehr - Noskes hartes Vorgehen

5. Versailles

Wilsons vierzehn Punkte - Entsetzen über die Vertragsbedingungen - Zurückweisung jeglicher Vorbehalte, Ultimatum durch die Siegermächte - Ringen um Annahme oder Ablehnung - Einstellung der Wehrmacht - Noske Militärdiktator? - Groener empfiehlt Annahme des Vertrages, wenn Noske das vor der Wehrmacht vertritt - Vertragsannahme und Noskes Aufruf - ".kann bis an sein Lebensende nicht wieder froh werden" - Folgen für die Stimmung in Deutschland

6. Der Kapp-Lüttwitz-Putsch

Innerparteiliche Opposition gegen Noske - Reichswehr unter Entlassungsdruck - Auseinandersetzung Eberts und Noskes mit Lüttwitz - Putschanzeichen und Noskes Maßnahmen - Konferenzen am Abend des 12. März 1920 und in der Nacht, Entscheidung zum Rückzug - Regierung in Dresden und Stuttgart - Generalstreik und Zusammenbruch des Putsches, Kapp und Lüttwitz fliehen ins Ausland - innerparteiliche Vorstöße gegen Noske und Eberts Bemühen, sie abzuwehren

7. "Der Feind steht rechts"

Was bedeutete der Putsch wirklich? - Scheidemanns "Schlachtruf" - Bürgerkrieg in Westdeutschland, "Rote Ruhr-Armee" - Folgen des Bruchs der Sozialdemokratie mit Noske und der Reichswehr - Abkehr von der Kooperation mit dazu bereiten Konservativen

8. Aus der Zeit als Oberpräsident in der Provinz Hannover

Die preußische Provinz Hannover - das dramatische Jahr 1923 - letzte blutige Auseinandersetzung in Hannover - Eberts Beleidigungsprozesse und sein Tod - Hindenburgs Verabschiedung aus Hannover - Noske setzt sich erneut für die Reichswehr ein - Kandidaturen Noskes für den Reichstag werden innerparteilich unterbunden - vielfache Würdigung von Noskes Wirken in den Anfangsjahren der Weimarer Republik anlässlich seines 60. Geburtstages 1928 - Noskes Entlassung
 

II. Teil: Der soziale General

1. Aus dem Generalstab in die Politik

Das 3. Garderegiment zu Fuß - Erfahrungen im Generalstab - die Revolution - politischer Referent General Groeners - Beginn der Zusammenarbeit mit Reichspräsident Ebert - das programmatische Schreiben vom 27. Juni 1919

2. Im Reichswehrministerium

Konservative und Sozialdemokraten in der Pflicht und der Verantwortung für den Staat - militärische Kontakte mit der Sowjetunion - - Putsche und Umsturzversuche, das Jahr 1923 - Eberts Tod und Hindenburgs Wahl zum Reichspräsidenten -Schleichers Dienststelle, seine Mitarbeiter und seine politische Orientierung - Aufstieg in die politischen Führungsreihen

3. Ministeramt

         a) Von der letzten parlamentarischen Regierung zu den Präsidialkabinetten Hermann Müller (SPD) letzter parlamentarischer Reichskanzler - Erwin Plancks Erfahrungen in der Reichskanzlei - Schleicher präsentiert Brüning als Kanzler einer Präsidialregierung - Wiederwahl Hindenburgs - Hitlers Aufstieg

        b) Konflikt Schleicher-Groener - Groeners Absturz und das Ende der Regierung Brüning Der Konflikt - die Rolle Hindenburgs - Brünings Sturz - Schleicher wehrt sich gegen Brünings Intrigen-Vorwürfe

4. Reichswehrminister

        a) In der Regierung von Papen Schleicher präsentiert Papen - 103 Tote bei politischen Auseinandersetzungen - der "Preußenschlag" und sein verfassungspolitischer Hintergrund - Schleicher wendet sich mit grundsätzlichen Ausführungen an die Öffentlichkeit - Hitlers "Alles oder Nichts" und Hindenburgs Ablehnung - Adenauer warnt vor Hitler und sucht Kontakt mit Schleicher

        b) Schleichers Konzept beginnt sich abzuzeichnen Eine Besprechung auf Gut Neudeck - eine unglaubliche Reichstagssitzung -Absturz der Nationalsozialisten, Hitler in der Krise - Strassers "historischer Augenblick" - Schleicher strebt ein Kabinett auf breiter Grundlage, gestützt von Gewerkschaften und Reichswehr, an - Schleicher auf Konfrontation mit Papen

5. Reichskanzler

Echo auf die Ernennung Schleichers zum Reichskanzler

        a) Das Regierungsprogramm des Reichskanzlers von Schleicher - Konfrontation Hitler-Straßer - Gewerkschafter für Schleicher - - Schleichers große Rundfunkansprache

        b) Ansätze und Widerstände Schleicher und der Kronprinz - Schleicher bemüht sich um die SPD - ungünstige Rolle Brünings? - zwei ungenutzte Möglichkeiten - Papens Konspiration mit Hitler - Konflikt Schleichers mit dem Reichs-Landbund und ostpreußischen Grundbesitzern - Hugenbergs Deutschnationale gegen Schleicher - Hindenburg und sein Sohn unter Druck - Führung der SPD unterbindet Kontakte sozialdemokratischer Gewerkschaftler mit Schleicher und des sozialdemokratischen "Reichsbanner" mit der Reichswehr; Abgeordnete raten Hindenburg zu Hitler in der Hoffnung, er werde scheitern

        c) die letzten Stunden der Weimarer Republik Hindenburg lässt Schleicher im Stich und setzt auf Papen - letzte Versuche Schleichers, der Reichswehr-Führung und Kleist-Schmenzins, Hitler zu verhindern - Reichwehrputsch und Generalstreik gegen Hitler erwogen und aufgegeben - Hindenburg ernennt Hitler zum Reichskanzler
 

III. Teil: Gedanken über das "System Noske"
     und Schleichers "Querfront"

Im Text zitierte Quellen und Literatur


 
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